Polimagie

Die Erde hat zwei Pole. Dazwischen liegt natürlich unendlich viel Musik. Nachdem im April 2016 die Erstausgabe des Polimagie Festivals allein im Ostpol stattfand, kommt nun mit dem Beatpol ein weiterer Durchstoßpunkt der musikalischen Rotationsachse hinzu. An vier polimagischen Tagen wollen wir inspirieren und unterhalten, mit einem querbeet gemixten Line-Up, mit wunderbaren Acts aus aller Herren Länder.

BUNTSPECHT (A)
CAPITANO (D)
CARLOS CIPA (D)
CARNIVAL YOUTH (LV)
Spottdrossel wäre wohl das etwas passendere Gleichnis, wenn die Wiener Schrammelfolk-Combo namens Buntspecht beschwingt-ironisch ihre Balladen vom alltäglichen Absurdistan unserer Zeit vorträgt. Wenn die Band um den an einen klassischen Bänkelsänger erinnernden Lukas Klein die Bühne betritt, scheint das Knistern in der Luft, die Vorfreude im Publikum, auf das was kommt, greifbar. Lustig aufgespielt wird, mit vereinnahmender Leichtigkeit und durchweg erheiternd. Ansteckend der ungestüme Charme, der wilde Rausch, in welchen sich die sechs Musiker spielen. Alles tanzt, niemand mehr steht auch nur eine Sekunde still. Und bald schon wird es zur Gewissheit: Von Buntspecht und Lukas Klein wird man noch hören!
In der italienischen Commedia dell'arte verkörpert der Capitano den Typus des Maulhelden und Aufschneiders, zumeist versteckt hinter einer Maske. Gemeinhin werden ihm notorische Prahlerei und auch andere, nicht gerade vorteilhafte Wesenszüge zugesprochen. Soweit, so bekannt. Und vielleicht fanden John Who?, Fuzz Santander, Dyve Diamond und Mikael Goldbløm dort auch ihren kreativen Ansatz. Vielleicht auch nicht. Denn, mal von gewissen Parallelen betreffs Maske abgesehen, IHR CAPITANO folgt ganz gewiss keinen sattsam bekannten Stereotypen. Extatisch und extrovertiert tanzen sich John Who? und Gefährten ihren Weg frei, ihre Musik ist grellbunt. Ob Walzer, Flamenco, Gypsy-Pop, Classic-, Glam-, oder Stoner-Rock: CAPITANO verwursten ALLES. Ihre ziemlich eigene Interpretation von Entertainment fegt mit gewaltiger Wucht über uns hinweg - Achtung! DIESE Band macht keine Gefangenen!
Der Münchner Komponist und Multiinstrumentalist Carlos Cipa orientiert sich bevorzugt an jenem Punkt der Musikgeschichte, als aus dem Impressionismus die Moderne wurde. Von Erik Satie und Claude Debussy inspiriertes, klassisches, mitunter expressionistisch gestaltetes Klavier versetzt das einstige Wunderkind der Neoklassik-Szene gekonnt mit fast schon poppigen, gefühlsbetonten Melodiebögen. "Bei manchen meiner Stücke kann man sicherlich von Kompositionen sprechen, zu manchen anderen passt wohl eher der Begriff Songwriting. Ich habe mich beim Schreiben bewußt nicht auf irgendein Genre festgelegt oder mich von irgendetwas beeinflussen lassen. Alles ist sehr intuitiv in ganz bestimmen Momenten entstanden." Carlos Cipa fasziniert gleichermaßem mit anmutigen Klaviersonaten, wie auch mit Ausflügen ins Avantgardistische, ja Minimalistische und steht in einer Reihe mit Gleichgesinnten wie Nils Frahm, Hauschka, Martin Kohlstedt oder auch Òlafur Arnalds.
Man kann nicht gerade behaupten, dass Lettland popmusikalisch besonders im Fokus stehen würde. Zu Unrecht möchte man sagen, wenn man erst mal Carnival Youth gehört hat. Die Band um die Brüder Emils und Edgars Kaupers verknüpft gekonnt die Ästhetik von Folk-Musik mit nachhaltigen Indie-Pop Elementen. Dazu kommen kantige Texte und fertig ist die Carnival-Youth-Formel für ohrwurmverdächtige Sing-Along-Hymnen. Martin Elbourne, seines Zeichens Music Director des Glastonbury Festivals, war schon vor einigen Jahren der Meinung, dass man diese Band besser im Auge behalten sollte. Recht bald darauf folgten weitere, begeisternde Auftritte auf renommierten, europäischen Festivals, wie dem Reeperbahnfestival, dem Eurosonic, Sziget, Open'er, The Great Escape und anderen. Einhergehend mit Millionen Klicks für ihren, nur schwerlich aus dem Gedächtnis weichenden, Smasher "Never Have Enough". Inzwischen sind die noch immer recht jungen Letten musikalisch reifer geworden, auch etwas experimenteller. Es galt, die vielfältigen Einflüsse und Erfahrungen der bisherigen Band-Vita auf eigene Weise zu verarbeiten. 2018 nun kehren Carnival Youth mit Vollgas und ihrer noch immer überbordend-fröhlichen Liveshow auf die Bühnen Europas zurück.
DOBRANOTCH (RUS)
ISLAND (UK)
KADEBOSTANY (CH)
KIDS OF ADELAIDE (D)
Diese Band wurde 1998 in Frankreich gegründet, wo eine Gruppe junger St. Petersburger Musiker sich durch die Straßen der Städte und Dörfen, auf der Suche nach neuen musikalischen Experimenten, treiben lies. Eine Mischung traditioneller Musik wie Klezmer, Gypsy oder Balkan Beat trifft dabei auf den Witz und Charme der Neuzeit. Über 600Konzerte in 20 Ländern verzauberten Dobrantoch mit ihrem Sound und teilten sich dabei mit bekannten Musikern die Bühnen der Welt.
Island haben aktuell noch nicht einmal ein Album am Start. Jedoch, auch ohne damit einhergehendes, obligatorisches Promo-Tamtam gelingt es dem in London ansässigen Quartett anscheinend mühelos, eine stetig anwachsende, nahezu glühende Anhängerschaft um sich zu scharren. Erste ausverkaufte Clubs, vordere Singelplatzierungen in den Spotify Charts und Millionen von Streams untermauern den frühen Erfolg. Nicht übel für eine noch junge Band aus der wohl indie-affinsten Stadt Europas. Islands emotional aufgeladener, math-rockiger Sound, sowie ihre mitreißenden Live-Shows voller Herzblut und Leidenschaft legen nahe, warum sie so stark angenommen werden. Wir dürfen gespannt sein, was da noch kommt!
Phantastische Uniformen, skurrile Rituale, retrofuturistische Tänze. Der Strippenzieher hinter dieser ziemlich irren Pop-Inszenierung trägt Muskel-Shirt und Sonnenbrille. Und hat ein verschmitztes Lächeln. Denn ganz so ernst nimmt sich Kadebostan, der selbsternannte Präsident der kleinen Republik Kadebostany nicht. Die sagenhafte Pop-Republik liegt nördlich von Italien, östlich der Schweiz und westlich der Türkei, erklärt er. Dieses kleine Reich hat er sich erschaffen, um seine musikalische Vision umzusetzen. Tanzmusik soll es sein. Genauer gesagt: Die Revolution of Dance! Ohne Kompromisse. Denn alle Fäden laufen im Superhirn Kadebostans zusammen. Begleitet von Sängerinnen und Sängern, von Instrumentalisten und Visual Artists begibt sich der Präsident nun erneut auf den weiten Weg, um den unglaublichen musikalischen Reichtum und die nationalen Werte seiner imaginären Künstlerrepublik mittels einer spektakulären Liveshow in den Rest der Welt zu exportieren.
Gäbe es ein amtlich benotetes Straßenabitur, stünde bei Severin Specht und Benjamin Nolle mit Sicherheit eine Einskommanull darunter. Denn als einstige Straßenmusiker wissen Kids Of Adelaide ziemlich genau, wie sie ihre Zuhörer tatsächlich erreichen. Ihr charmantes Auftreten, ihre Musik, alles ist "anfassbar" und soll es auch sein. Das Publikum ist der dritte Mann, es darf mitmachen und mitsingen. Die Authentizität des Stuttgarter Duos ist verblüffend, das musikalische Rezept denkbar simpel. Catchy Balladen, frei von Schnulzenverdacht, kein Auf-die-Schenkel-klatschen bei den Mitmachnummern. Stattdessen feiner zweistimmiger Gesang, Nähe und ja, Wärme. Schon immer waren es Acts wie Kids Of Adelaide, welche gängiger, kulturpessimistischer Mainstreamverachtung ganz einfach ihre kaum zu korrumpierende Ehrlichkeit gegenüberstellten. Den Status Geheimtipp haben Kids Of Adelaide demzufolge auch schon längst hinter sich gelassen, ihre Fangemeide wächst unaufhörlich, die Clubs und Bühnen, welche die beiden bespielen, werden größer.
KOBITO (D)
LEONIDEN (D)
LUKE HOWARD (AUS)
MaMaAFR!KA (I)
In über zehn Jahren hat Kobito also einiges an Erfahrung mitnehmen können und hat seinen prägnanten Stil immer mehr verdichtet. Kobitos Raps haben ohne aufgesetzte Reimakrobatik einen angenehm natürlichen Flow, jede Zeile wirkt direkt und unaufdringlich. Doch was ist es, was ihn so besonders macht? Es sind diese Momente, wo man gleichzeitig über die Wahrheit hinter den Texten weinen und wegen der Wortwahl darüber lachen möchte. Gnadenlos kritische Bestandsaufnahmen der politischen Missverhältnisse und ein Gespür für den großen Pop-Moment gehen Hand in Hand und verstehen sich hervorragend. Es ist die perfekte Verschmelzung von solidem Rap und detailverliebtem Songwriting.
Leoniden sind über die Maßen euphorisch getriggert, die fünf Kieler Jungs verbinden spielerisch Genres, die zuvor meilenweit voneinander entfernt schienen. Leoniden klingen so, wie sich eine gute Party anfühlt. Eingängig und komplex zugleich, das Ergebnis von DIY-Spirit und der Kraft des Kollektivs. Oder, einfacher gesagt: schlichtweg atemberaubend. Diese Band hat Style, sie hat Chic, aber sie will damit nicht den Dicken markieren. Hier wird nicht geprollt, DAS ist aufrichtig. Oder, wie die Band ihr Selbstverständnis auf den Punkt bringt: „Real ist das neue Real“. So fragwürdig es auch klingen mag: Leoniden machen tatsächlich coole Musik für Viele. Hipster, Hardcore-Typ, Indie-Kids, Rocker, Club-Gänger, Disco & Soul Freaks kommt zusammen! Das hier ist für ALLE!
Es knistert und knackt, unterlegt von einem zarten, weit entfernten Schleifton, einem diffusen Rauschen. Erst nach und nach schlägt Luke Howard klarere Töne an, die Reise in die träumerische Klangwelt des australischen Pianisten beginnt. Subtil und mit scheinbarer Leichtigkeit breiten sich seine Arrangements quasi cinematoskopisch in alle Richtungen aus und dringen letztendlich in tiefste Tiefen vor. Ein nahezu hypnotischer Sog entsteht beim geneigten Zuhörer, ein latentes Gefühl der Sehnsucht nach Ruhe und Frieden liegt in der Luft. Luke Howard ist momentan einer DER führenden Vertreter der klassischen Musik Australiens. In den vielschichtigen Werken des modernen Komponisten kann man die Einflüsse seiner Vergangenheit als Filmmusikkomponist leicht erkennen, seine bildhafte Klangsprache schafft Räume und Stimmungen, die Grenzen zwischen Klassik, Popmusik und Elektronik werden ausgelotet. Dabei lässt sich Howard gerne auch mal von Künstlern wie Arvo Pärt, Olafur Arnalds, sowie den Grandbrothers inspirieren. Zweimal war Luke Howard bereits in der Finalrunde des Montreux Jazz Festivals zu erleben, seine Fangemeinde auf Spotify nimmt mittlerweile gigantische Ausmaße an. Umjubelt auch seine jüngste Europatournee, welche mit einer ausverkauften Aufführung in der Hamburger Elbphilharmonie gipfelte.
MaMaAfr!ka kämpfen für die Integration, das Erwachen des Gewissens, die Kulturrevolution, die Energieunabhängigeit, für Frieden und Liebe. MaMaAfr!ka ist ein Künstlerkollektiv, das seit 1999 aktiv ist. Ein Konzert von MaMaAfr!ka ist eine Reise zwischen verschiedenen Sprachen, Rhythmen, Stimmungen und Musikstilen, eine chaotische und zugleich harmonische Abfolge von Emotionen, ein Konzert im perfekten Stil von Patchanka- und Weltmusik. Sie bieten ein explosives Repertoire aus experimentellen und typischen Elementen von Reggae, Punk, Rap, Ska, Samba, Funk, Rumba und Rock.
MARKO MARKOVIC BRASS BAND (SRB)
MOONLIGHT BREAKFAST (RO)
MOTHER´S CAKE (A)
OUM SHATT (D)
Dragutin, Boban, Marko - die Saga der traditionsreichen Musikerfamilie Markovic geht weiter. Denn mit seiner eigenen Brass Band tritt Marko nun endgültig aus dem Schatten seines Vaters Boban hervor. Und so, wie bereits seine Altvorderen unter anderem dadurch bekannt wurden, dass sie sich auch andersgearteten Einflüssen wie z. Bsp. Klezmer und sogar arabischem Brass öffneten, erweitert nun Marko die Roma-Musik um weitere Stilarten. Mit "Gypsy-Reggae", Jazz, Latin-Rhythmen und Dancefloor-Beats geht live die Post ab. Kein zweites Ensemble spielt den Balkan Brass derzeit mit solch einem Speed, so unglaublich frech, so virtuos. Da wackelt die Wand im eigentlich viel zu kleinen Ostpol - nicht verpassen!
Fresh, urban und verdammt erfolgreich: Das Trio Moonlight Breakfast alias Christie, Bazooka und Adita presst seinen rohen Stilmix aus Soul, Elektro, Beat, Nu-Jazz und Swing auf Platte und katapultierte sich mit diesem zweifellos guten Sound geradewegs ins Vorprogramm von Jamiroquai. Vor 35.000 Menschen lieferten sie ihre absolut erste Bühnenperformance am Schwarzen Meer und erobern seither erfolgreich den Globus. Auch für Hurts, Macy Gray oder Parov Stelar – um nur einige große Namen zu nennen – sorgten Moonlight Breakfast als Opener für grandiose Bühnenshows.Gekürt als „Best Band“ in ihrer rumänischen Heimat bei den Elle Style Awards, gefeiert als musikalischer Gast bei der Abschlussgala der Olympischen Spiele 2014 und dem Formel 1 Grand Prix in Sotchi oder hoch gelobt für ihr Debütalbum „SHOUT“, das im Herbst 2014 erschienen ist: Erfolgreicher als das rumänische Trio kann man sich aus Osteuropa kaum in die Welt singen.
In den einschlägigen Musikjournalen wurden Mother´s Cake zuletzt immer häufiger als einer jener Acts genannt, welche man unbedingt auf dem Radar haben sollte. "Mother's Cake schlagen Alarm wie die ganz Großen!" ist bei Laut.de zu lesen, Classic Rock kreierte kurzerhand das Genre "(Retro)-Crossover" und SLAM vergibt mal eben das Prädikat "oberste musikalische Güteklasse". In der Tat, Mother´s Cake haben in den letzten Jahren eine Menge Staub aufgewirbelt. Das Insbrucker Trio verdrahtet seinen keineswegs geradlinigen Progressive Rock mit durchaus massentauglichem Songwriting. Detailverliebter Rock Jam, welcher sich verblüffend tief ins Ohr bohrt. Eindrucksvoll zu erleben auf Mother´s Cakes mitreißenden Live-Shows. Was auch schon etliche Rock-Größen auf den Plan rief. Acts wie die Omar Rodriguez Lopez Group, Deftones, Iggy Pop and the Stooges, Limp Bizkit, Anathema, Pentagram und Wolfmother ließen Mother’s Cake genau wegen dieser rohen, puren Energie ihre Shows quer durch Europa und Australien eröffnen.
Der SPIEGEL schrieb von „glamouröser Schlaffheit“, Oum Shatt selbst sehen sich laut Pressetext als "Berliner Boy-Group unterhalb der Armutsgrenze". Da isses wieder, das gute alte "Berlin-Ding": Keenen Knopp inne Tasche, aber wir sind wer. "Arm aber sexy", sagte einst Herr Wowereit. Könnte man jedenfalls meinen. Tatsächlich geht es dem Kopf der Band, Jonas Poppe, dem Schauspieler und Musiker Hannes Lehman, sowie dem Staatsakt-Tausendsassa Chris Imler offenbar um eine Art hintergründig-humorigen Eskapismus. Staubige Riffs a la Franz Ferdinand zu arabisch klingenden Harmonien. Auch die Talking Heads und Jonathan Richmans „Egyptian Reggae“ wurden sicher oft gehört. Ein bisschen Surf, ein bisschen mittelöstliche Vibes, beschwingt aber kalkuliert, in Schwarz-Weiß mit Krawatte und Anzug. Ein analoges, recht geometrisches, zum Pseudo-Bauchtanz animierendes Konstrukt. Im Arrangement scheinbar modern und transparent. Angetrieben von hypnotischer Rhythmik von unterschiedlichsten, zum Teil selbstgebastelten, perkussiven Elementen. Eine musikalische Tradition heraufbeschwörend, die es in Wahrheit so nie gegeben hat.
RIKAS (D)
SKAZKA ORCHESTRA (D)
Groß ist die Freude, unser Polimagie Festival ausgerechnet mit dieser Band eröffnen zu dürfen. Denn Rikas passen wie die oft zitierte Faust aufs Auge in das diesjährige Lineup! Eine gewisse Vorahnung umgibt die vier Stuttgarter Jungs derzeit und in der Tat scheinen sie sich momentan in einer Art Götterdämmerung ihrer noch jungen Karriere zu befinden. Was bei näherer Betrachtung keineswegs überrascht, denn Rikas erfrischend-unorthodoxer Mix aus kalifornischer Strandmusik, britischer Beatmusik und New Yorker Rock & Jangle Pop klingt gleichermassen verträumt und verführerisch, schlendert recht cool daher und ist obendrein nahezu zwingend tanzbar. Ein Sound, der vom nächsten Sommer träumen lässt!
"Skazka-Orchestra ist Brandungstanzen in Rettungsweste, ist lachende Gesichter in tosenden Wellen russischer Offbeats, Kreuzseen im Sturm der Bläser, volle Nacht voraus, im Seegang verschütteter Vodka, kein Land in Sicht und niemand dabei, den das kümmert. Skazka ist Tanzen bis es hell wird. Seetüchtigkeit vorausgesetzt. Die Band ist seit 2008 unterwegs und hat mit zwei Studioalben und über 500 Konzerten in Deutschland und Europa treues Tanzpublikum erspielt. Musikalisch ist SkaZka Orchestra grenzenlos, erlaubt ist was Spaß macht, von Ska über Klezmer, Jazz bis hin zu den  Techno- und Drum´n Bass Beats , die auf dem Akkordeon und mit der Trompete und Posaune akustisch produziert werden , ein einzigartiger Mix auf hohem Niveau. SkaZka besitzt die Fähigkeit alle mitzureißen, vom Raver bis zum Rechtsanwalt! An Skazka Orchestra dürfte in nächster Zeit niemand, der sich für gute handgemachte Musik interessiert, vorbeikommen."